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Karl und Traudel Bueb Stiftung
für innovative Bildungsarbeit

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Dokumentation des Erfahrungsaustausches

Am Samstag, den 29.September 2007, fand in Freiburg, in der Schönbergschule, in St. Georgen der Erfahrungsaustausch der Bueb – Stiftung statt.Anwesend waren 49 Lehrer, Sozialarbeiter, Projektleiter, Vertreter der Gesundheitsförderung Freiburg sowie Familienmitglieder der Familienstiftung Karl und Traudel Bueb.

Hanna Weber, die Vorsitzende der Bueb – Stiftung, eröffnete den Erfahrungsaustausch und leitete durch das Programm. Als Gastreferentin konnte sie Frau Dr. Gerber von der Freudenbergstiftung begrüßen, die mit ihrem Vortrag „Bildungsinnovation durch Stiftungen“ den ersten Teil der Veranstaltung einleitete. Ihr folgten weitere Vorträge zu einzelnen Projekten:

  • Tanzende Stöcke an der Hauptschule Kirchzarten (Marion Christ)
  • Tanz- und Bewegungsprojekt an der Schönbergschule, die Darstellung des Projekts erfolgte sowohl von der Projektleiterseite (Nick Haberstich) als auch von der Lehrerseite (Thilo Kohler, Otto Endreß)
  • Mikado-Box (Shin Shendo Weber)
  • Schulhofprojekt (Georg Kirsch)
  • Der Schatz der Prinzessin, ein Erlebnis- und Wildnispädagogisches Projekt durchgeführt an der Staudinger Gesatmtschule und am Droste-Hülshoff-Gymnasium (Sigrid Klotz, Peter Gräser)

Mit einer Trommeleinlage führte Ursula Waitkuwait in den zweiten Teil des Tages über. In großer Runde klatschte, stampfte und trommelte sie mit allen Teilnehmern und sorgte so für ein wenig Lockerung und Bewegung. In Form des „World-Cafés“, wurden dann in acht Arbeitsgruppen und drei Arbeitsschritten die folgenden Fragen bearbeitet:

  • Was nützt, was hemmt? (Checkliste zur Durchführung innovativer Projekte).
  • Was zeichnet ein gelungenes Projekt aus? Wie kann man das messen?
  • Alles Strohfeuer oder wie sonst?

In der Präsentationsrunde wurden schließlich folgende Ergebnisse zusammengefasst:

Als nützlich zur Durchführung innovativer Projekte wurde die Motivation aller Beteiligten, Durchhaltevermögen, Flexibilität, Tatkraft, gute Kontakte und Netzwerke genannt.

Hemmend wirken sich dagegen vor allem die Angst vor Neuerungen, die Angst zu Scheitern, die innere Ablehnung der Beteiligten, Konkurrenzdenken und die Bürokratie der Institutionen aus.

Ein gelungenes Projekt zeichnet sich durch lachende Gesichter, Nachhaltigkeit, Entdeckung individueller Stärken, Perspektivbildung für neue Projekte, Offenwerden für Veränderungen und Zielerreichung aus.

Die Projektqualität kann durch die Befragung aller Beteiligten, durch die Integration der Projekte ins Schulkonzept, durch Feedback, durch Dokumentation und Öffentlichkeits- und Medieninteresse gemessen werden.

Mentorenschaft, regelmäßige Durchführungen statt Eventcharakter oder Weitergabe des Erlernten im Sinne eines ‚Schneeballsystems’ können Nachhaltigkeit befördern und was als Strohfeuer begann, am brennen halten. Und sollte das nicht gelingen – auch Strohfeuer wärmen!

Vortrag "Bildungsinnovation durch Stiftungen" von Dr. Pia Gerber.

 

Bildergallerie (zum vergrößern der Bilder bitte anklicken)

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